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CPH Open 2016 – Samstag

14. August 2016

Gestern ging es bei den Copenhagen Open 2016 zum großen Finale, für das man sich an den Vortagen qualifizieren konnte (Bilder dazu gibt es hier und hier), aber auch am Samstag standen vorher noch spaßige Events an.

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Der Samstag in Kopenhagen startete grau – und das nicht nur für diejenigen, die am Vortag auf der Nike Sause zu viel getankt hatten. Ein deftiger Schauer ging nieder und auf dem Weg zur ersten Session sah man diese schon ins Wasser fallen. Doch falsch gedacht. Die schlauen Menschen der Copenhagen Open hatten es nämlich irgendwie geschafft, in der Halle des denkmalgeschützten Rathauses von Kopenhagen skaten zu dürfen!?

In historischer Kulisse wurde dort ein Kicker über eine Bank geskatet. Dazu gab es gefüllte Pfannkuchen und Schampus – und Bier und Kondome. Danach ging es weiter vors Rathaus, wo auf einem mittlerweile wieder getrockneten Fahrradweg der vielleicht unterhaltsamste Contest des Wochenendes stattfand. Es ging um den “Fastest Trick” und die Teilnehmer holzten sich herb weg. Cory Kennedy z.B. hat seine Hosen einem harten Belastungstest unterzogen. Aber wenn man bei solcher Geschwindigkeit absteigt läuft das eben unsanft. Keine Ahnung wer am Ende tatsächlich gewonnen hat, aber Chris Pfanner machte Kickflip bei 34km/h, was Schnelleres hab ich nicht gehört. Damit wär er in der 30er Zone geblitzt worden!

Schlußendlich ging es dann (nach Zwischenstopp bei einer privaten Bump-Vorführung von Brad Cromer) in die Skatehalle, damit der Contest noch einigermaßen traditionell beendet werden konnte. Alle Gewinner waren versammelt und performten solide. Fünf davon schafften es ins Super-Finale und da performte dann – wie zu erwarten – Nyjah am solidesten. Bei der anschließenden Best Trick Session am schwimmenden Boot Obstacle hat er sich auch noch gut rübergeschanzt. Weniger Glück hatte dagegen Torey Pudwill, der sich schmerzhaft das Knie verdrehte. Hoffentlich nichts Schlimmeres.

Ansonsten war an dem Wochenende alles eitel Sonnenschein (naja, bis auf das Wetter…) und der Contest wieder absolut Bombe. Vier Tage oberes Erregungsniveau und feiern mit den Lieblingspros, von denen noch weitaus mehr in der Stadt waren, als überhaupt mitgeskatet sind. Auch gestern gab es dann nochmal Party, aber da gingen irgendwann die Lichter aus. Es war eine Freude. Bis nächstes Jahr dann wieder!

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