Solo

Jam of Mainhattan – Gallery

20. September 2016

Skateboarding und Wettbewerb – das ist seit jeher eine eher problematische Beziehung. Party und Freunde treffen = cool – gegeneinander in einem 08/15 Park antreten = uncool. Erfreulicherweise gibt es immer wieder Ausnahmen, die frischen Wind reinbringen. Die CPH Open etwa oder die Dime Challenge. Auch beim Bonkers in Frankfurt hat man sich was überlegt und so ging am Samstag zum ersten mal der Jam of Mainhattan über die Bühne.

[Fotos: Leon Schmidt]

Etwa 150 Skater (darunter u.a. Paco Elles, Joscha Aicher und Daniel Ledermann) fanden den Weg in die Main Metropole und waren nicht etwa in einem Skatepark gefangen, sondern zogen – ganz im Sinne von Streetskating – durch die Straßen bzw. bewegten sich in bester Partylaune per Bahn. Los ging es mit einer lockeren Session an der Bockenheimer Warte, wo Banks und Curb gefahren wurden. Martin Schreiber vom Bonkers hatte dabei die Scheine locker sitzen und es gab Cash für die besten Tricks abzugreifen. Für zusätzliche Motivation sorgte noch ein zufällig auftauchender Beer-Promotion-Truck, der die Meute mit Gratis-Gerstensaft versorgte…

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Von Anfang an war vor allen Hyun Kummer vorne dabei mit der Trick- und Cash-Ausbeute und zerlegte u.a. auch die Stufen am zweiten Spot, dem Ostbahnhof. Später wurden dann auch noch das Rail und das Doubleset auseinandergenommen (Daniel Ledermann kombinierte auch Spots per Manual Lines), bevor der Mob zu Frankfurts Mainspot – der Hauptwache – weiterzog. Leider war die voll mit Passanten und Polizei und so musste die Session kurzerhand auf den Willy Brandt Platz verlegt werden. Daniel Ledermann kam das allerdings ganz recht und er pumpte dort einen unnormal weiten Backside 180, 2nd try!

Zum Schluss ging es schließlich noch zum Bonkers Shop, wo bei Hot Dogs und Bier der Ausklang der Session stattfand. Den Clip zum Event gibt’s die nächsten Tage und wer dieses Jahr nicht dabei war, der sollte kommendes Jahr auf jeden Fall in Frankfurt vorbeischauen. Streetskaten mit Freunden und dabei noch Geld abgreifen – was will man da schließlich noch mehr?

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